Die ersten 3 Monate

In den ersten Tagen und Wochen lebt sich ihr AuPair bei Ihnen, in ihrer ganz speziellen Familienstruktur ein. Wir können die AuPairs noch so gut vorbereiten auf das Leben in einer deutschen Gastfamilie, es ist nie ausreichend. Denn schon das Leben bei Ihren Nachbarn, die auch zwei Kinder, Hund und Garten haben, ist absolut anders als bei Ihnen. 

Also braucht das AuPair Zeit. Zeit zum Beobachten, Zeit zum Erkennen, Zeit zum Ausprobieren, Zeit zum Verstehen. 
Das ergibt dann eine totale Zeit von drei Monaten. 

Nicht erschrecken! Das bedeutet nicht, dass Sie Ihr AuPair drei Monate betreuen müssen und sich nicht auf seine Hilfe verlassen können. Das bedeutet nur, dass die Mädchen (und Jungs ;-) durch die Bank weg alle diese drei Monate brauchen, um richtig anzukommen, innerlich ein wenig zu entspannen, in der deutschen Sprache endlich auch zum Teil zu denken und zu träumen und zu wissen, wohin der Hase läuft.

Wenn Sie also diese drei Monate dazu nutzen, das AuPair wirklich gut einzuarbeiten, dann können Sie sich danach entspannt zurücklehnen und die nächsten neun Monate genießen. Das sind doch gute Nachrichten, oder? Leider müssen Sie das JEDES Jahr machen. 

Das ist ermüdend und man könnte schnell auf die Idee kommen, es quasi zu überspringen und das alte AuPair für die Einarbeitung zu benutzen. Aber ich rate Ihnen die Finger davon zu lassen. Ein altes AuPair kann niemals das neue AuPair einarbeiten, so wie Sie es möchten. Ich rate sogar davon ab, eine Überschneidungszeit der beiden zu machen. Sie können sich nicht sicher sein, ob das alte AuPair es emotional gut verkraftet, dass jetzt ein Neues nach den lieb gewordenen Kindern schaut. Eifersucht ist hier ein nicht zu unterschätzendes Thema! Auch die eine oder andere Eigenheit der Gastmutter oder des Gastvaters wird dann ausgetauscht, die Sie womöglich nicht weitergegeben sehen möchten. Die Überscheidung hat nach unseren Erfahrungen nie das gebracht, was sich die Gastfamilien erhofft haben.

Also werden Sie nicht umhin kommen, bei jedem AuPair die Einarbeitungszeit zu investieren, um dann die Entlastung abschöpfen zu können.


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